15:15
Hertha BSC Berlin – Bayern München 2:1 (1:0) – Zuschauer: 74244
Wer hätte das noch vor einem halben Jahr gedacht? Unzufriedenheit allenorts bei der Hertha aus Berlin. Dispute zwischen Mannschaft, Trainer und Offiziellen – alles vergessen. Dank zweier Voronin-Tore (38./77.) gewannen die Hauptstädter gegen Bayern München mit 2:1. Für die Gäste traf Miroslav Klose (61.), zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Neben Voronin lieferte Keeper Jaroslav Drobny eine sehr gute Partie und war ebenfalls Garant für den Erfolg. Berlin, die ersatzgeschwächt antreten mussten, erkämpften sich den Erfolg, der am Ende verdient war. Die Münchner wachten zu spät auf und wurden bestraft.
Vfl Bochum – FC Schalke 04 2:1 (1:1) – Zuschauer: 30600
Es fing so gut an für die Gelsenkirchner. Sie dominierten zu Beginn die Partie und kamen durch Kevin Kuranyi (18.) zum Führungstreffer. Anschließende “Kuranyi, Kuranyi”-Rufe der Fans wirkten leicht befremdlich, wurde der Nationalspieler zuletzt doch arg kritisiert von den Anhängern. So dicht liegen Freud und Leid jedoch beinander – so auch im Spiel bei den Bochumern. Schalke spielte stark, wirkte souverän und hielt die Führung bis kurz vorm Pausentee. Dann war es Mimoun Azaouagh der sich ein Herz nahm und mit einem fulminanten Schuss seine Bochumer aufweckte. Der Schuss passte genau in den Winkel des Schalker Tores, das 1:1 (44.) – Neuer war machtlos.
Nach der Pause dann beherzt kämpfende Bochumer. Unermüdlich rackerten sie, Schalke hatte nichts entgegenzusetzen und kassierte zwischenzeitlich das 1:2 durch Dabrowski (57.). Die Gäste ergaben sich am Ende ihrem Schicksal und wussten kein Mittel gegen gut gestaffelte Bochumer, deren Sieg am Ende voll in Ordnung war.
Hannover 96 – VfB Stuttgart 3:3 (2:2) – Zuschauer: 31100
Mario Gomez (7.) und Martin Lanig (22.) brachten Stuttgart gegen nahezu betäubte Hannoveraner mit 2:0 in Front. Honnover fand die erste halbe Stunde nicht statt. Alles sah nach einem lockeren Erfolg für die Schwaben aus - bis Jiri Stajnar traf (44.) – 1:2, der Anschluss. Der zeichnte zuvor ab, Hannover wurde stark. Nach einem direkt verwandelten Freistoß von Jacek Krzynowek fiel gar das 2:2 (47.) noch in der ersten Hälfte.
Im zweiten Durchgang war Hannover stärker, konnte zunächst kein Kapital dabei herauschalgen. Als Stuttgart dann einen Treffer erzielte, der nicht gegeben wurde (Abseits), verschärfte Hannover abermals das Tempo. Mit Erfolg, der eingewechselte Mikkael Forssell traf zum viel umjubelten 3:2 (85.). Die Freude wehrte nicht lang. Prompt im Gegenzug traf Thomas Hitzlsperger zum 3:3 Endstand (87.).
1.FC Köln – Karlsruher SC 0:0 – Zuschauer: 48000
Ein Spiel ohne Höhepunkte sahen fast 50000 Zuschauer in Köln. Karlsruhe in der ersten Hälfte noch leicht präsent in der Kölner Hälfte, im zweiten Durchgang nur in der Defensive gebunden. Mit Glück und Geschick retteten die Badenser einen Punkt in Köln, die kein Mittel fanden, ein Loch in der Deckung zu finden.
Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg 0:2 (0:1) – Zuschauer: 35600
Edin Dzeko durchkreutzte schnell die Pläne der gastgebenden Hessen. Er traf zum 0:1 (9.), so musste Frankfurt das Spiel machen. Das konnten sie an diesem Spieltag nicht. Zu abgeklärt agierten die Niedersachsen und sicherten sich erstmal in dieser Saison drei Punkte in der Fremde. Klar war dies als Zvjezdan Misimovic per Handelfmeter auf 0:2 (66.) erhöhte und Wolfsburg routiniert ihr Spiel durchzog und verdient gewann.
Werder Bremen – Borussia Mönchengladbach 1:1 (0:0) – Zuschauer: 41332
Die krisengeschüttelten Bremer kommen derzeit nicht zur Ruhe. Statt wie gewünscht sich gegen den Tabellenletzten freizuschiessen, kamen die Bremer über ein schwaches Remis nicht hinaus. Das späte Tor der Bremer erzielte Claudio Pizarro (77.), was einen erlösenden Jubel aller Bremer auslöste. Statt jedoch konzentriert die drei Punkte einzufahren, waren sie im Gegenzug nicht auf der Höhe. Michael Bradley erzielte nach einem groben Patzer in der Deckung das 1:1 (79.). Bremen warf alles nach vorne, doch Mönchengladbachs Neuerwerbung Logan Bailly im Tor, vereitelte vier Großchancen der Norddeutschen. Ein am Ende verdienter Punkt für die Gäste. obgleich Werder Chancen für zwei Spiele hatte.