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Das “Ex-Gehirn” von Ferrari, Ross Brawn, hat seinen eigenen Rennstall. Brawn GP ist der Nachfolger von Honda und hat sofort für einen Paukenschlag gesorgt – Doppelsieg in Melbourne. Jenson Button und Rubens Barrichello sorgten für dieses Ergebnis. Das ausgerechnet der Deutsche Youngster Sebastian Vettel dafür sorgte, dürfte der Britsich/Brasilianischen Kombo, vollkommen egal sein.
Vettel war selbst auf Podestkurs, steuerte auf Rang zwei zu, schoss aber den vor ihm fahrenden Robert Kubica ab ins Kiesbett und sich mit. Kubica, der durchaus noch gewinnen konnte, das Malheur passierte vier Runden vor Schluss, war sichtlich angefressen – Vettel haderte mit sich selbst.
So war der Weg frei für Button und Barrichello, die auf Platz eins und zwei führen und ihr Qaulifying-Ergebnis eindrucksvoll bestätigte. Weltmeister Hamilton fuhr auf Rang drei, ebenfalls aufs Podest. Bester Deutscher war Timo Glock. In seinem Toyotabelegte er Rang vier, nur 1,5 Sekunden hinter Hamilton. Nico Rosberg holte in seinem Williams noch drei WM-Punkte, nach Belegung des sechsten Rangs. Adrian Sutil rutschte in seinem Force India knapp an den Punkten vorbei, er wurde Neunter. Die beiden Ferraris erreichten nicht das Ziel, schieden vorher aus.
Nach dem Rennen wurde Sebastian Vettel zudem von der Rennkommission zurecht bestraft. Zum nächsten Rennen in Malysia wird er im Qualifying zehn Plätze verlieren. Ob das heutige Rennergebnis allerdings auch wirklich Bestand haben wird, zeigt sich erst am 14.April. Da tagt das Berufungsgericht. Dies behandelt die Einsprüche von Ferrari, Renault und Red Bull gegen Williams, Toyoto und Brawn. Ihrer Meinung nach, fahren die beschuldigten Teams mit einem Heck-Diffusor, der nicht Regelkonform sei und für vmindestens eine halbe Sekunde Zeitvorteilpro Runde sorgen soll.