Kristianstad (KSTA). Das Ziel ist noch weit entfernt. Die Handball-Weltmeisterschaft in Schweden kommt gerade erst in Fahrt. Die Favoriten bringen sich für die am Samstag beginnende Hauptrunde in Stellung. Doch statt Vorfreunde herrscht in Handball-Deutschland trotz des gestrigen 36:26 (15:12)-Siegs gegen Tunesien Katerstimmung, denn vor die Niederlage gegen Spanien und Frankreich haben die Schwächen der deutschen Mannschaft offen gelegt. „Wir bewegen uns nicht auf diesem Niveau“, sagte Bundestrainer Heiner Brand nach der Demütigung gegen die Franzosen und betonte: „Der Mannschaft fehlt einiges“.
Vor allem fehlen Führungsspieler. Die Stellenausschreibung ist rasch formuliert: Kreatives eigenständiges Handeln erwünscht, Durchsetzungsfähigkeit erwartet. Gesucht werden Spieler, die auf die Platte gehen und die richtigen Entscheidungen treffen. Solche, präzisierte Brand, die auch mal sagen, „hier sind wir, das machen wir, und wenn da eine Lücke ist, gehe ich rein. Egal, ob mir einer auf die Nase haut“ – das Profil für furchtlose Rückraumspieler. Brand: „Mir nutzt es nichts, wenn Gensheimer oder Klein auf ihren Positionen ein gutes Turnier spielen. Ich brauche Leute auf den zentralen Positionen.“ [WEITERLESEN]
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