Köln (KSTA). Frank Schaefer hat die seltene Gabe, jeden Raum innerhalb weniger Minuten in eine Umkleidekabine verwandeln zu können. Dies gelingt ihm mit der puren Kraft seiner Worte. Wenn er in seinem feuerroten Trainingsanzug mit dem Geißbock auf der Brust über Fußball redet, schafft er mit seiner Gestik und seinem Duktus im Nu die Atmosphäre einer Mannschaftsansprache. Vor beinahe jedem seiner Sätze kann man sich die beiden Wörtchen „So, Männer“ denken.
Wenn der 1. FC Köln am Samstag (18.30 Uhr, Rhein-Energie-Stadion) auf Werder Bremen trifft, erwartet Schaefer von seiner Mannschaft nicht weniger als einen höchst leidenschaftlichen Auftritt. Bei Schaefer klingt das so: „Wir müssen ein Feuer entzünden“; „Wir brauchen eine hohe kämpferische, läuferische und taktische Disziplin“; „Wir müssen eine Stimmung erzeugen, in der uns alle unterstützen“; „Wir brauchen eine hohe Laufbereitschaft“; Und: „Ich will eine Mannschaft sehen, die Spaß macht“. [WEITERLESEN]
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